Die Römer-Ausstellung

Als die Römer Südwestdeutschland ab 15 n. Chr. besiedelten, ersetzten sie die bisher typische Holz- durch eine moderne Steinbauweise. Dazu verwendeten sie opus caementitium, eine Art Beton. Dies ermöglichte für die damalige Zeit herausragende ingenieurtechnische Leistungen wie Wasserleitungen oder Fußbodenheizungen. Über 1000 Gutshöfe - sogenannte "Villae Rusticae" - wurden in den Gebieten des Neckartals und der Rheinebene aus dieser Zeit entdeckt.

Römische Siedlungen in Heidelberg

Vor dem Bau des heutigen Verwaltungsgebäudes der HeidelbergCement AG im Jahr 1961 wurden auf dem Gelände umfangreiche archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Das Gebäude steht auf einem der größten römischen Gräberfelder im süddeutschen Raum. In östlicher Richtung schließen daran die noch erhaltenen Fundamente einer Befestigungsanlage an. Diese Militäranlage sicherte den Neckarübergang und die Fernverkehrsstraße Richtung Ladenburg und Mainz. Neben Gräbern stieß man auf mehrere römische Ziegelöfen aus dem 1. Jh. n. Chr.. Sie bezeugen die Baustoffproduktion am Standort vor 2000 Jahren.

In einer permanenten Ausstellung im Gebäude der Hauptverwaltung können Besucher originale Fundstücke besichtigen. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig. Ausstellungsbegleitend ist auch die Broschüre - „Römer in Heidelberg“ - erschienen. Sie gibt einen Überblick über die römische Bautechnik, den antiken Handel und die Lebensweise der Römer.

Kontakt

Dietmar Cramer

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